Blick in den Rückspiegel

Das Vereinsjahr 2020/21

Wenn wir auf das kommende Vereinsjahr zurückblicken, kommen wir um DAS Thema in den vergangenen Monaten nicht umher. Die Corona-Pandemie hat ein „normales“ Vereinsleben so gut wie unmöglich gemacht. Den Sommer 2020 nutzten unsere Kochwichtel für ein paar Kochzirkel-Abende. Diese mussten aber aufgrund der Verordnungen in reduzierter Form umgesetzt werden. Jedoch haben die Lockdowns ein neues Format ins Leben gerufen: das Kochtagebuch. Jeden Tag, wo wir zu Hause bleiben mussten, standen die Kochwichtel in der Küche und veröffentlichten auf dem Blog täglich eine neue Rezept-Idee. Ganz ohne Pannen ging es in dieser Zeit nicht. So stürzte die Website komplett ab und musste, samt aller Rezepte, neugestaltet werden.

Absagen

Der jährliche Vereinsausflug konnte ebenso nicht stattfinden. Ursprünglich war ein Wochenende in der Bundeshauptstadt Wien geplant. Doch wenn der Blick in Richtung Spätsommer schweift, sieht man Erfreuliches: Vorausgesetzt, die Situation entwickelt sich weiterhin so erfreulich wie bis zum Sommer 2021, dann ist in diesem Jahr ein Themenausflug nach Niederösterreich geplant.

Blick in die Hochsteiermark

Das größte Projekt war aber der Kräuterzirkus. Dieser ist seit 19. März der dritte Standort wo der Verein impulsBOX tätig ist. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen Schrebergarten nahe St. Marein im Mürztal. Bevor es aber möglich war, den Garten als „Ort für die Sommerfrische“ des Vereins nutzen zu können, mussten das Grundstück und die Hütte auf Vordermann gebracht werden. Der Vereinsvorstand steckte im Herbst und Frühjahr unzählige Stunden an Arbeit in das Gartengrundstück.

Am 3. Juli begrüßte Zirkusdirektor Edgar das erste Mal Besucher_innen in der Manege und lud zum gemütlichen Verweilen ein. Noch gibt es die eine oder andere Baustelle im Garten. Das sollte aber die Feierlaune nicht schmählern.

Ausgebildet

Stefan und Christoph haben das vergangene Jahr zur Weiterbildung genutzt. Dabei haben sie den einen oder anderen Blick in Fachliteratur geworfen. Seit November dürfen sich beide TEH-Praktiker nennen. Daher widmen sie sich nun verstärkt der Bewahrung von traditionellem Wissen. Die Ausbildung war auch Impuls für das Projekt „Steirisch-burgenländische Curtraditionen“.

Blick in die Zukunft

Das traditionelle Wissen wird auch in den kommenden Monaten ein fester Bestandteil bleiben. Der Sommer und der Herbst werden für das Sammeln von Wildkräutern und -pflanzen genutzt. Die Weiterverarbeitung folgt im Herbst und Winter. Mit Schulbeginn sollten auch wieder der Kochzirkel und der Lehrgang „Lebensimpuls“ starten.

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