herbasophie

Gemeinsam durch's Kräuterjahr und die Schatzkiste Natur kennenlernen

Logo des Projekts Curtraditione

Ein Jahr – zwölf Impulse

Unsere Heimat ist reich an Naturschätzen und traditionellem Brauchtum. Vieles gerät aber zunehmend in Vergessenheit. Doch oftmals fehlt uns das Wissen oder die Zeit, um diese zu erkennen. Die herbasophie liefert über zwölf Monate Impulse, um diese Schätze zu erkennen, verarbeiten und genießen zu können. herbasophie setzt sich aus dem lateinischen Wort herbae (Kräuter) und dem Namen Sophia (griechisch Σοφία „Weisheit“) zusammen.

Aufgeteilt auf zwölf Workshops bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die heimische Wildkräuter- und Pflanzenwelt. Mit bzw. aus diesen entstehen in weiterer Folge Salben, Cremen, Auszüge und Ansätze, aber auch kulinarische Köstlichkeiten. Die herbasophie widmet sich zusätzlich dem regionalen und
historischen Brauchtum.

Grafik: Jahreskeisfeste

Beschreibung der Module

Auftakt der Symphonie

Wir starten unsere Reise durchs Kräuterjahr und lernen die Grundzüge der Pflanzenkunde kennen, den Aufbau eines Herbariums und wählen eine Pflanze, die uns das Jahr hindurch begleiten wird.

Traditionelles: Knoblauch, Honig

Omas Kochtopf & die narrischen Wüdn

Passend zur fünften Jahreszeit lassen wir die Kochtöpfe tanzen! Gemeinsam bereiten wir in der Küche traditionelle Fastenspeisen zu und bekommen Impulse für eine gesunde Ernährungsstil.

Traditionelles: Lichtmess/Imbolc

ang’ setzt wird

Der Frühling steht in den Startlöchern, so wollen wir die Gelegenheit nutzen, um den Frühjahrsputz einzuleiten. Aus Kräutern der Saison setzen wir unseren Jahreshonig und -essig an, bereiten Kräuteröle zu und entdecken die Kraft der Sprossen.

Traditionelles: Bärlauch, Vogelmiere, Schlüsselblume, Essig; Ostern/Ostara

Fia jedes Temperament gibt’s a Kraitl

Angelehnt an den launischen April machen wir uns auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Temperamente und erfahren, mit welchen Pflanzen wir auf welche Art und Weise unsere innere Balance erreichen können. Eine Kräuterwanderung mit anschließender Frühlingskräutersuppe rundet diesen Tag ab.

Traditionelles: Brennnessel, Löwenzahn, Schafgarbe, Gundelrebe, Giersch, Kren; Walpurga/Beltane

Hausmittl aus’m Goatn

Wir wenden uns den regionalen „Curtraditionen“ zu, die seit jeher ihren Platz bei Steirern und Steirerinnen hatten, befassen uns mit den verschiedensten Kräuterauszügen der heimischen Pflanzen und lernen die richtige Haltbarmachung dieser kennen.

Traditionelles: Fichtenwipferl, Spitzwegerich, Weide, Frühlingskräuter

Sonne, Mond & Hexenbann

Rund um die Sonnenwende am 21. Juni beschäftigen wir uns mit den Mythen und alten Traditionen der Germanen und Kelten, befassen uns mit den Jahresrhythmen und -festen, der Namensanalyse und rühren im Hexenkessel Liebestränke für Mann und Frau.

Traditionelles: Hollunder, Melisse, Gänseblümchen, Walnuss, Johanniskraut; Johanni/Litha

Darf’s a bissl Meer sein?

Start des zweiten Halbjahres.

Der Sommer ist angekommen! Diese Chance nutzen wir und bedienen uns jener Kräuter, die wahrlich ein hitziges Temperament besitzen. Aus Rosmarin, Thymian und anderen Würzkräutern stellen wir allerlei aromatische Produkte her, die bei keiner Grillerei fehlen dürfen. Außerdem rücken wir Gelsen, Zecken und Co mit selbst hergestellten Pflegeprodukten an den Leib.

Traditionelles: Thymian (Quendel), Oregano (Dost), Rosmain, Lavendel, Bergbohnenkraut

Kraitlhochzeit

Es ist soweit – die Sommerkräuter feiern ihre alljährliche Hochzeit im August. Diese Gelegenheit wollen wir nützen und ernten Sonnenanbeter wie Ringelblume und Lavendel, um daraus unsere persönliche Kräutersymphonie zu erstellen.

Traditionelles: Ringelblume, Mädesüß, Kapuzinerkresse, Pfefferminze, Kamille, Goldrute; Mariä Himmelfahrt/Lugnasad

Ei‘kocht wird

Wenn die Bäume ihr Blätterkleid zu wechseln beginnen, wird die Ernte eingeläutet. Nun ist die Zeit reif, dass wir uns den Früchten der Natur, wie Holler, Kürbis und Kastanien, bedienen, um daraus kulinarische Köstlichkeiten sowie Säfte herzustellen, die uns während der nächsten kalten Jahreszeit als hilfreiche Begleiter zur Seite stehen.

Traditionelles: Wacholder, Kastanie, Kürbis; Michaeli/Marbon

In da Solmkuchl

Mischen – mixen – rühren… drei Schlagworte, die den Workshop im Oktober am besten beschreiben. Wir statten unserer Salbenküche einen Besuch ab und stellen dort aus Pflanzen und Harzen, die wir im Laufe des Jahres gesammelt und geerntet haben, natürliche Pflegeprodukte her, die uns von Kopf bis Fuß verwöhnen werden.

Traditionelles: Harz; Allerheiligen/Samhain

Mei Verschnauf’pause

Wenn der Nebel sich wie eine Decke auf die Wiese legt und die Sonne sich zurückzieht, wollen auch wir einen Gang zurückschalten. Im gemütlichen Wohnzimmer stellen wir an diesem Tag Kerzen und Badekugeln her, kreieren unsere persönliche Tee- bzw. Räuchermischung und lassen die Adventszeit im geselligen Beisammensein beginnen.

Ausklang

Mit Jahresende neigt sich auch die Herbasophie ihrem Ausklang zu. So wollen wir das letzte Zusammenkommen nutzen, um gemeinsam über das Jahr zu reflektieren, die Produkte aus der persönlichen Jahrespflanze zu präsentieren und bei einem gemeinsamen Festakt die Vorweihnachtszeit zu genießen.

Jedes der zwölf Module ist thematisch in sich abgeschlossen. Es obliegt demnach jedem Teilnehmer/jeder Teilnehmerin, wie intensiv er/sie sich mit der Thematik beschäftigen möchte. Mit Ausnahme der Module im Jänner und im Dezember ist eine Einzelbuchung möglich.

Die nächsten Termine

herbasophie, das Kennenlernen
herbasophie, aus Omas Kochtopf
herbasophie, ansetzen

Der Auftakt

Omas Kochtopf & die narrischen Wüdn

Ang' setzt wird

04. & 05. Februar 2022

jeweils 18:30 – 21:00

26. Feburar 2022

09:30 – 19:30

19. März 2022

09:30 – 19:30